Das »Nudelhaus« – ein soziales Projekt. Es ist ein Zweck- und Wirtschaftsbetrieb des Vereins »Nudelhaus Lebenshaus Gemeinschaft für soziale Integration e.V.«, in dem Menschen mit Handicaps eine Teilhabe am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht wird und trägt so zu deren Existenzsicherung und Akzeptanz in unserer Gesellschaft bei.
Als Inklusionsbetrieb produziert und vertreibt das Nudelhaus täglich eine große Auswahl hochwertiger, traditioneller, innovativer und mediterraner Nudelprodukte, Frischwaren und Lebensmittel mit dem Ziel wirtschaftlichen Handelns, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Diese werden in der eigenen Produktionsstätte in Handarbeit gefertigt und verpackt.
Dabei wird bei den Zutaten besonders darauf geachtet, dass diese aus regionalen Gebieten stammen und den eigenen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Sie stammen teilweise aus kontrolliert biologischem Anbau.
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Der gemeinnützige Verein wird unterstützt von Mitgliedern, Freunden und Förderern und verschiedenen Stiftungen.
Entstanden ist das Nudelhaus aus dem anfänglichen Wunsch, eine eigene Beschäftigungsmöglichkeit zu schaffen, in der auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse der Mitarbeiter Rücksicht genommen werden kann. Zu diesem Zweck wurde 1992 ein weiteres Gebäude in Trossingen gekauft und zum »Nudelhaus« ausgebaut. Bewusst wurde nach einer Produktionsweise gesucht, bei der noch viel Handarbeit anfällt. Zu Beginn konnten zwei Mitbewohner des Lebenshauses beschäftigt werden, inzwischen hat sich die Anzahl der Mitarbeitenden auf über 30 erhöht.
Willi Haller, Manager und Mitbegründer des Nudelhauses sowie Autor des Buchs »Die heilsame Alternative « (Hammer Verlag) war davon überzeugt, dass neben der komplexen und hoch automatisierten Massenproduktion eine relativ arbeits-intensive mittelständische Wirtschaft ihren Platz haben muss, in der versucht wird, anderen Gesetzmäßigkeiten zu gehorchen. Dazu gehört die bewusste Beschränkung auf regionale Märkte, sowie die Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse des Menschen und seiner natürlichen Umwelt, um auch den kommenden Generationen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Nach dem Motto: »Small is beautiful« (E.F. Schumacher). Das machte es notwendig, über heilsame Alternativen nicht nur nachzudenken, sondern sie auch im Kleinen zu verwirklichen.
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